Steckbrief

Name: Christof Gminder
Geburtsdatum: 10. Februar 1960
Familienstand: Verheiratet, 3 erwachsene Töchter
Beruf: Dipl. Ing. Umwelttechnik
Wohnort: Reutlingen
Konfession: Freikirchlich
Mobil mit: meist Fahrrad
Hobbies: Geschichte, Hochbeet, Radfahren
Buchtipp: Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber
Lieblingsfilm: Und täglich grüßt das Murmeltier
Lieblingsband: Queen

Mein Vorbild - Gustav Werner

“Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert“

Als alter Reutlinger hat mich das Wirken und Tun von Gustav Werner ( 1809-1887) schwer beeindruckt. In einer Zeit, in der Menschen von der Industrie schonungslos ausgenommen bzw. vergessen wurden, hat er sich der Schwächsten angenommen und Kinderhäuser gegründet. Dass die an den Rand der Gesellschaft Gedrängten keine Arbeit finden würden, war Ihm klar. Deshalb gründete er Werkstätten und holte sich die Hilfe der Reutlinger Handwerker und Industrieellen. In den folgenden Jahren entstanden Kinderhäuser und Werkstätten in vielen Orten.

Gustav Werner: “Alle, welche helfen wollen, sollten nur ein Ziel ins Auge fassen, Verdienst zu schaffen und dann den Armen zu überlassen, für sich selbst zu sorgen, damit sie selbstständig und tätig werden“.

Warum ich in die Politik einsteige

Mein Leitspruch lautet: "Vorwärts gehn, rückwärts verstehn"

Ich meine damit, sich neuen Herausforderungen zu stellen, ohne dabei das Vergangene zu ignorieren, sondern daraus zu lernen. Es ist leicht zu sagen: "Es ändert sich ja sowieso nichts"

Von meinem Vorbild Gustav Werner lerne ich aktiv zu werden und meine Umwelt nachhaltig zu verändern. Ich stehe an einer Weggabelung: Nehme ich den Klimawandel ernst, oder mache ich weiter wie bisher. Dem Kapitalismus müssen Grenzen gesetzt werden, sonst verschwindet am Ende die Demokratie. Aktuell wird die ganze Weltwirtschaft von weniger als 150 Konzernen beherrscht ( Fra. Rundschau 2011) und es werden ständig weniger. Unsere Regierung tut nichts, um diesen Trend aufzuhalten.

Ich möchte dabei mithelfen, die Art, wie heute gewirtschaftet wird, so zu verändern, das nicht Wachstum bzw. Geldvermehrung das oberste Ziel ist, sondern das Gemeinwohl. Dazu gehört ein Wirtschaften, dass die natürlichen Stoffkreisläufe in der Natur berücksichtigt. Nur so haben wir und künftige Generationen eine Chance, den aktuellen und künftigen Herausforderungen zu begegnen.

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